Ölweiden
Elaeagnus
Ölweiden (Elaeagnus) sind sommer- oder immergrüne, teils dornige Sträucher und kleine Bäume aus Asien, Südeuropa und Nordamerika. Blätter und Knospen sind mit winzigen silbrigen Schuppen bedeckt. Die kleinen, oft stark duftenden Blüten locken Bestäuber an, danach folgen essbare Beeren. Sie vertragen magere Böden, Wind und Salz und binden Stickstoff.
Wintergrüne Ölweide
Elaeagnus ebbingei
Die Wintergrüne Ölweide ist eine Gartenhybride aus E. macrophylla und E. pungens, die im letzten Jahrhundert in den Niederlanden entstand. Sie ist ein dichter, raschwüchsiger immergrüner Strauch von etwa 3 bis 4 m, mit oberseits glänzend dunkelgrünen, unterseits silbrigen Blättern. Im Herbst erscheinen kleine, süß duftende cremeweiße Blüten, gefolgt von essbaren Früchten.
Standort und Boden
Sonne oder Halbschatten, in tiefgründigem, gut durchlässigem Boden. Der Strauch wächst selbst auf mageren, trockenen oder leicht salzhaltigen Böden und verträgt Seewind und Luftverschmutzung. Er bevorzugt neutrale bis saure Böden; auf sehr kalkreichem Boden kann das Laub gelblich werden. In den meisten belgischen Wintern winterhart; bei strenger Kälte kann er einen Teil der Blätter verlieren.
Schnitt und Pflege
In den ersten Jahren um etwa ein Drittel zurückschneiden, damit die Pflanze kompakt und buschig wird. Als Schnitthecke zweimal im Jahr schneiden, im Februar oder März und erneut im Juli. Als frei wachsender Strauch genügt ein leichter Auslichtungsschnitt im Februar oder März. Staunässe vermeiden, da sie Pilzkrankheiten fördert.
Verwendung im Garten
Eine der beliebtesten immergrünen Heckenpflanzen, geeignet für Schnitt- und freiwachsende Hecken, Sichtschutz und Windschutz, auch an der Küste und in Industriegebieten. Sie eignet sich ebenso als Solitärstrauch oder für gemischte Rabatten, wo die Herbstblüte Duft und Bienen bringt.