Kanadische Felsenbirne
Amelanchier
Felsenbirnen (Amelanchier) sind sommergrüne Sträucher und kleine Bäume, überwiegend aus Nordamerika, mit einigen Arten aus Europa und Asien. Sie gehören zu den ersten Gehölzen, die im Frühjahr blühen, tragen im Frühsommer kleine essbare Beeren und beschließen das Jahr mit einer warmen orangeroten Herbstfärbung. Viele wachsen von Natur aus mehrstämmig.
Kupfer-Felsenbirne
Amelanchier lamarckii
Dies ist die in europäischen Gärten am häufigsten gepflanzte Felsenbirne, eine natürliche Hybride nordamerikanischen Ursprungs, die in Teilen Europas längst verwildert ist. Sie wächst zu einem großen mehrstämmigen Strauch oder kleinen Baum heran, der mit dem Alter breiter wird. Kupferfarbenes Junglaub erscheint im April und Mai zusammen mit weißen Blütentrauben; die purpurschwarzen Beeren reifen im Juni und Juli.
Standort und Boden
Am schönsten in voller Sonne, wo die Herbstfärbung am intensivsten ist, wächst aber auch im lichten Schatten. Sie liebt frischen, durchlässigen, vorzugsweise sauren bis neutralen Boden und hat ein flaches, feines Wurzelwerk. Sehr winterhart und windfest.
Schnitt und Pflege
Kaum Schnitt nötig; bei sich kreuzenden Ästen oder zu dichter Krone im Mai oder Juni, nach der Blüte, leicht in Form bringen. Herabgefallene Beeren können Pflasterflächen verschmutzen. Vögel verbreiten die Samen, daher können in der Umgebung Sämlinge auftauchen.
Verwendung im Garten
Ein Klassiker für freiwachsende und naturnahe Hecken, als mehrstämmiger Solitär oder im Hintergrund großer Beete, und sehr geeignet für naturnahe Gärten. Amseln und Drosseln fressen die Beeren, die auch roh oder in Konfitüre und Gebäck schmecken. Nicht direkt neben Wege und Terrassen pflanzen.